Sich von der Angst beherrschen lassen? Nein, danke!

Von der Hand in den Mund. Von Monat zu Monat, von einem zum nächsten Gehalt.
Überleben statt Leben.

Das machen viele von uns. Besonders in diesen Zeiten der Unruhe, in Zeiten der Veränderung, in Zeiten, die uns Angst einjagen.

Gerade dafür ist die Angstmacherei natürlich auch da. Denn Angst ist ein Ablenkungsimplantat (falls du noch nicht weißt, was das ist, rate ich dir von Herzen, einen Foundation-Kurs zu besuchen) und sorgt dafür, dass wir in der Reaktion anstatt Aktion sind.

Angst, wie viele andere Ablenkungsimplantate, hält uns klein, fesselt uns und hält uns davon ab, in unsere volle Kraft zu treten. Sie flüstert uns ein, es wäre gefährlich, eine bestimmte Wahl zu treffen, sie bringt alte Erinnerungen hoch, um unser Gewahrsein zu trüben, und sperrt uns ein in einem klitzekleinen Verließ ein, das sie vermeintliche Sicherheit nennt.

Angst ist ein trickreicher Gegner, denn sie zeigt sich nie vollkommen. Sie ist nicht greifbar; wie ein Geist schimmert sie im peripheren Sichtfeld und zeigt sich doch nie vollkommen.

Das kann sie auch nicht. Sie ist nämlich nicht real. Angst ist eine Projektion, eine negative Erwartung und etwas, das wir abkaufen, während wir sie gleichzeitig doch so sehr vermeiden wollen.

Und das ist auch die große Erkenntnis, die uns helfen kann, die Angst zu transformieren. Wir müssen sie dann nämlich nicht mehr bekämpfen oder besiegen. Wir müssen keine großen Mauern und Schutzwälle aufbauen, wir müssen uns nichts beweisen.

“Hallo, liebe Angst! Interessant, dass ich dich abgekauft oder kreiert habe.” Wir können sie zerstören und unkreieren und uns darauf besinnen, was unser Gewahrsein uns mitteilt.

Das Spannende ist nämlich, wenn wir das Thema noch etwas tiefer untersuchen, dass die vermeintliche Angst eigentlich ein Gewahrsein über die Zukunft in sich beinhalten kann. Es kann ein Wissen darüber sein, dass etwas bevorsteht, was wir noch nicht mit unserem logischen Verstand greifen können.

Und das ist ein Geschenk!

Es bedarf eines feinfühligen Bewusstseins und der Bereitschaft, wirklich hinzuschauen und Fragen zu stellen: Ist das wirklich Angst? Oder habe ich hier ein Gewahrsein? Und wenn es ein Gewahrsein ist, was mache ich damit?

Das ist nämlich der sensible Punkt, an dem viele ihr Gewahrsein sofort als Angst fehlinterpretieren und dadurch in die Vermeidung gehen.

Wenn du dein Wissen jedoch einfach als eine Information aufnimmst, ohne diese zu bewerten, kannst du dich fragen, wie du handeln möchtest und ob du ggf. etwas verändern möchtest in deinem bisherigen Verhalten, Ansatz oder Plan.

In dem Fall übernimmst du die Führung, du hast die Zügel für dein Leben in der Hand und du verwendest deine Superkraft des Gewahrseins FÜR DICH, anstatt sie gegen dich zu nutzen.

Und damit möchte ich dich herzlich willkommen heißen in der Welt des Bewusstseins.

Was ist jetzt alles möglich?

PS: Im Juni steht der nächste Global Foundation in Prag an, bei dem du die grundlegenden (und lebensverändernden) Werkzeuge von Access Consciousness direkt von den beiden Gründern, Gary Douglas und Dr. Dain Heer, lernen kannst.

 

Anna Gamburg